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Samstag, 2017-12-16

Philosophie

Beim S.C.Oe. wurde seit eh und je und wird auch heute noch gemeinsam angepackt.

Am Neujahrstag des Jahres 1901 trafen sich sieben Segelfreunde, Bernhard Schulz, Hermann Pohlmann, Albert Heinze, Georg Löffler, Arthur Weiß, Willi Ludwig und Martin Derner im Lokal Robert Fischer, Övelgönne Nr. 5 zur Frühschoppen, um den Segel-Club Oevelgönne von 1901 e.V. zu gründen. Der achte Segelfreund, Hugo Pohlmann, hatte die Gründungszeremonie verschlafen. Es wurde beschlossen einen Verein zu gründen mit dem einzigen Ziel, sich gegenseitige Freundschaft zu geloben, stets zusammen zu halten und sich gegenseitig behilflich zu sein bei jeder Gelegenheit.

1901 benannten unsere Gründer ein Vereinsziel, das bis heute in der Philosophie des S.C.Oe. Bestand hat. Sinn und Zweck der Clubgemeinschaft formuliert unser erster Vorsitzender Jürgen Ballerstein in seinem Vorwort zur Festschrift "100 Jahre S.C.Oe." treffend:

"Von zwei Weltkriegen geprägt, die immer zu Neuanfängen zwangen, hat der S.C.Oe. bewiesen, dass das Bekenntnis zur Kameradschaft der Motor war für die Entwicklung eines lebendigen Vereinslebens, der Pflege des Breiten- und Regattasegelsports.

Die Aufzeichnung unserer Vereinsgeschichte verdeutlicht darüber hinaus, dass sich immer wieder Segelkameraden fanden, die Verantwortung zu tragen gewillt waren und dabei Großes zum Wohle des Clubs geleistet haben. Langjährige Amtszeiten in der Clubführung und in den Funktionärslisten legen davon Zeugnis ab. Dabei wurde nie der Weg der langen Belehrung beschritten, sondern immer der kurze und erfolgreiche durch das Beispielgeben.

Das Wissen um die Vergangenheit weckt das Verständnis für die Gegenwart und wird die Kraft sein für die Gestaltung unserer Zukunft.

Möge die heutige Generation es auch künftig als ein Vermächtnis ansehen, für das Wohl des Clubs einzustehen und den Willen und die Kraft haben, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen."